Aquarium – kühlen im Sommer

Aquarium kühlen im Sommer 

Mit dem Sommer klettern die Temperaturen oftmals für Mensch und Tier in unerträgliche Höhen. Besonders im August ist es schwül und viel zu warm. Wir sitzen in unseren Wohnungen und oftmals hilft nur ein Ventilator oder -falls vorhanden- die Klimaanlage. Dementsorechend ist das Aquarium kühlen sehr wichtig. 

Aquarium kühlen im Sommer. So geht es.

Was viele nicht wissen: auch das Aquariumwasser bleibt von diesem Temperaturanstieg nicht verschont. Doch was kann gegen den Sommer unter der Wasseroberfläche getan werden? Wie senkt bzw. hält man die Temperatur kühl, damit die lieben, schuppigen Mitbewohner nicht unter der Hitze leiden müssen?

Generell gilt ja, dass die meisten Fische geringe bzw. langsam-einhergehende Temperaturschwankungen problemlos verkraften können, deshalb ist es recht einfach und mit geringem Aufwand möglich, das Aquarium auf die richtige Temperatur zu bringen oder zu halten. Immerhin sollen sich eure Fische auch im Sommer wohl fühlen.

Vermeiden Sie unbedingt zusätzliche Wärmequellen im Sommer!

Steigt die Temperatur in Ihrer Wohnung bzw. in Ihrem Zimmer an, ist es wichtig, weitere Wärmquellen umgehend zu vermeiden. Wärmequelle Nummer Eins ist und bleibt hierbei die Beleuchtung in Ihrem Aquarium.

Denn diese gibt auch schon nach kurzer Zeit vergleichsweise viel Wärme ab und heizt so auch das Wasser auf. Auch die Abdeckung des Aquariums zu entfernen, kann dabei helfen, die Temperatur merklich zu verringern.

Das Aquarium kühlen – so senken Sie die Temperatur noch weiter

Hat das Vermeiden der Wärmequellen noch nicht zum gewünschten Effekt geführt, haben Sie selbstverständlich noch weitere Optionen. Wussten Sie beispielsweise schon, dass bei kleineren Aquarien (30-60L) sogar Eiswürfel zum Einsatz kommen können? Mit Hinblick auf größere Modelle mit einem noch höheren Fassungsvolumen sollten Sie jedoch auf diese Form des Aquarium kühlen verzichten, da die Größe dieser kleinen „Kühlelemente“ hier nicht ausreicht, um einen merklichen Effekt zu erzielen.

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Tipps für größere Aquarien ab einem Fassungsvolumen von 60 Litern

Wer über ein größeres Aquarium verfügt, muss im Sommer gegebenenfalls ein wenig schwerere Geschütze auffahren, um seinen Fischen eine angenehme Umgebung einzurichten.

Günstig und unkompliziert: Aquarium kühlen mit dem ZIP-Beutel

Mit dem ZIP-Beutel können Sie auf einfache und vergleichsweise kostengünstige Weise Ihr Aquarium um bis zu 2 Grad Celsius herunter kühlen. Füllen Sie hierzu den besagten ZIP-Beutel einfach mit Wasser auf und legen Sie ihn dann ins Eisfach. Nun warten Sie so lange, bis das Wasser im Inneren vollständig gefroren ist. Danach legen Sie den Beutel auf die Wasseroberfläche des Aquariums. Beachten Sie hierbei unbedingt, dass der Beutel in der Nähe des Ausströmers liegen muss. Der Vorgang lässt sich beliebig oft wiederholen bis die Wassertemperatur um 1-2 Grad Celsius gesenkt worden ist.

Die Membranpumpe gegen Sauerstoffknappheit als ideale Ergänzung

Ein weiteres Hilfsmittel für das perfekte Aquarium im Sommer stellt die Membranpumpe dar. Diese ist zwar nicht wirklich zum Kühlen geeignet, allerdings hilft Sie dabei, die Sauerstoffknappheit im Aquarium zu beseitigen.

Modern und hochwertig – das Kühlgebläse

Den schnellsten und einfachsten Weg, die Temperatur auch im größeren Aquarium zu reduzieren, stellen die modernen Kühlgebläse dar. Diese werden an der Rückseite des Aquariums befestigt und zeigen direkt auf den Ausströmer. Dadurch verteilt sich das kühle Wasser mit der Zeit gleichmäßig im ganzen Aquarium. Innerhalb weniger Stunden lässt sich die Temperatur um ganze 4 Grad Celsius verringern.

Wichtig: Kühlen Sie mit Bedacht!

Die hohen Temperaturen im Sommer lassen uns Menschen gern nach der ein oder anderen extremen Abkühlung dürsten. Beachten Sie beim Kühlen Ihres Aquariums jedoch immer, dass einige Ihrer Fische unter Umständen ein wenig empfindlicher sind als sie. Viele Arten vertragen niedrigere Temperaturen bzw. den Wechsel zwischen warm und kalt nur schwer (oder gar nicht). Zur absoluten Grundausstattung gehört daher in jedem Fall nicht nur das jeweils gewählte „Kühlequipment“, sondern auch ein Thermometer, um die Temperatur nachhaltig kontrollieren und einem zu niedrigen Wert entgegensteuern zu können.

 

 

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